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Eva Maria Thiessen Spritzenplatz 5 22765 Hamburg Fon: +49. 40. 970 719 61 info@thiessen-agentur.com http://thiessen-agentur.com |
German Release Date: 29. Februar 2010 / ACT 9494-2
Goran Kajfes (trumpet)
Per "Ruskträsk" Johansson (sax)
Daniel Karlsson (piano)
Peter Forss (bass)
Janne Robertson (drums)
www.oddjob.cd
www.actmusic.com
www.myspace.com/oddjobsweden
Fünf Buchstaben, ein Wort und man weiß sofort, wer gemeint ist: Clint steht für Clint Eastwood. Das schwedische Jazz-Ensemble Oddjob bringt damit in aller Kürze auf den Punkt, worum es in ihrem neuen Album geht: Um Musik aus den Filmen mit diesem großen Schauspieler, Regisseur und Komponisten. Eastwood feiert im Jahr der CD-Veröffentlichung seinen achtzigsten Geburtstag, und Oddjobs Clint ist eine respektvolle Hommage an diesen berühmten Schweiger und Einzelgänger.
Die Idee zu dem Album entstand aus Gesprächen zwischen den fünf Musikern aus Stockholm und ACT-Labelchef Siggi Loch. „Wir haben vier Alben mit unseren eigenen Kompositionen veröffentlicht und wollten nun eine Platte machen, die unter einem Thema steht. Am Ende der Gespräche haben wir uns für Clint Eastwood und Musik aus seinen Filmen entschieden. Es ist leichter, diese Kompositionen mit unserem typischen Sound zu bearbeiten, als sich noch eine weitere Version eines berühmten Jazz-Standards vorzunehmen“, sagt Goran Kajfes, Trompeter von Oddjob. Der 1970 in Stockholm geborene Kajfes verfügt selbst über einige Erfahrungen im Umgang mit Filmmusik, denn er hat unter anderem Scores für den Dokumentarfilm „The Well“ und das spanische Drama „Hoy no se fia, manana si“ geschrieben. Als Komponist war Kajfes für Clint jedoch nicht gefordert, denn Oddjob benutzten ausschließlich Vorlagen von Ennio Morricone, Lalo Schifrin, Lennie Niehaus, Ron Goodwin sowie ein Stück von Eastwood.
Oddjob haben vor allem Kompositionen aus den frühen Werken des Filmhelden ausgewählt. „Wir haben die Musik aus allen Perioden unter die Lupe genommen, doch die 60er und 70er Jahre haben uns stärker inspiriert als spätere Aufnahmen. Oder um es anders zu sagen: Diese Musik klingt einfach am meisten nach Oddjob!“ Eine Aussage, die nicht erstaunt, wenn man sich Oddjobs vorherige Alben anhört. Seit sich Kajfes, Johannson, Robertson sowie Bassist Peter Forss und Pianist Daniel Karlsson 2002 zusammengefunden hatten, hat die Band daran gearbeitet, einen zeitgemäßen Ausdruck für Jazz-Rock zu finden ? ein Genre also, das in den 60er- und 70er-Jahren seine Blüte erlebte, aber später zu einer reinen Zurschaustellung von Virtuosentum verkam.
„Es ging uns bei Clint darum, die Stimmungen von Eastwoods Filmen einzufangen“, sagt Goran Kajfes. Das Album beginnt mit „The Good, The Bad & The Ugly“, dem Klassiker der berühmten Spaghetti-Western von Sergio Leone. Als lakonischer Westerner, der aus dem Nichts auftauchte, für Recht und Ordnung sorgte und genauso wieder verschwand, wurde Eastwood zum internationalen Star. Als Fremder ohne Namen schuf er eine geradezu mythische Figur. Das berühmte Thema von Ennio Morricone entwickelt sich bei Oddjob aus einem hämmernden Synthesizer und einem Technobeat, bevor Trompeter Goran Kajfes und Saxofonist Per „Ruskträsk“ Johansson das Leitmotiv aufnehmen. Anfang der 70er-Jahre kreierte Eastwood zusammen mit Don Siegel den „Dirty Harry“, der eine weitere wichtige Figur in seiner Filmkarriere werden sollte. Harry Callahan ist Polizist in San Francisco und ebenso ein schweigsamer Eigenbrötler wie Eastwoods Westernhelden. Die Musik jedoch, überwiegend von Lalo Schifrin geschrieben, ist bedrohlich, verstörend und entspricht dem hektischen Leben in einer amerikanischen Großstadt. „Palancio“ aus „Magnum Force“ (deutscher Titel: „Calahan“) modernisiert Oddjob zu einem urbanen Sound, bei dem das fiebrig-nervöse Schlagzeug von Janne Robertson von Goran Kajfes? Trompete überlagert wird. Das Thema von „Magnum Force“ beginnt mit einem Solo von Per „Ruskträsk“ Johansson auf der Bassklarinette, dunkel und abgründig. Es korrespondiert mir den Orten, in die sich Callahan bei seiner Verbrecherjagd begeben muss, in dunkle Gassen und düstere Hinterhöfe, in denen das Böse sich verbirgt.
Bei Oddjob steht die Band mit ihren klanglichen Möglichkeiten und nicht der Einzelne im Mittelpunkt. Die ausgewählten Kompositionen auf Clint bieten diesem versierten Quintett vielfältige Möglichkeiten, Stimmungen und Geföhle musikalisch auszuloten und visuelle Vorlagen in eine andere Kunstform zu übertragen. In einer Ballade wie dem „Theme From Pale Rider“ ist die Einsamkeit des „namenlosen Reiters“ genauso spürbar wie der Wahnsinn des Killers in „Scorpio?s Theme“ aus „Dirty Harry“. In der Gegenwart gibt es keine Band, die so klingt wie Oddjob, in der Jazzgeschichte ist sie am ehesten mit Herbie Hancocks Mwandishi-Band aus den frühen 70er-Jahren zu vergleichen. Oddjob hat den von Funk und Soul geprägten Jazz-Sound dieser Periode in die Gegenwart zurückgeholt und bemerkenswerte Klangfarben für seine neuen Interpretationen gefunden.
Clint steht als Album für sich allein, doch es macht auch Lust, sich wieder einmal mit den frühen Kinowerken von Eastwood zu beschäftigen. Goran Kajfes nennt noch einen weiteren gewichtigen Grund, warum Oddjobs Wahl auf Eastwood fiel: „Es gibt eine fast zwangsläufige Verbindung, denn Clint Eastwood ist ein riesengroßer Jazzfan.“
„Sie gaben in der Unterfahrt ihr erstes Konzert in Deutschland. Eines, das die Zuhörer so schnell nicht vergessen dürften. (...) Von Ellingtoner Harlem-Schmelz der 40er bis zum Hardbop eines Cannoball Adderley, vom Spiritual bis zu Jazz-Rock á la Zawinul, vom fetten 70er-Jahre Funk bis zu 'nordisch' Elegischem, alles wird zum Destillat verdichtet und dann hochbeschleunigt, mitunter elektronisch angereichert, wieder ausgeworfen. Ein entfesselter Eklektizismus, der zu begeisterndem, kurioserweise zukunftsträchtigen Retro-Jazz wird. In Schweden sind sie schon Stars!“
Süddeutsche Zeitung | September 2008
„So klingt der neue Jazz!Ganz großartig: Die schwedische Band Oddjob und ihr fulminantes Konzert. (...) Der Sound der schwedischen Gruppe Oddjob ist eine echte Fusion-Jazz-Offenbarung. (...) Hier gibt es federnde Soulfunk-Grooves, kantig rollende Rock-Klänge, Melodien mit Pop-Qualitäten und melancholische Ambient-Balladen - so klingt Fusion-Jazz des 21. Jahrhunderts! “
Hamburger Morgenpost | September 2008
„Sie klingen so wuchtig wie eine Bigband. Dabei besteht Oddjob nur aus fünf Musikern. Aber dieses Quintett schafft es spielend, riesige Klangmassive aufzutürmen. (...) So entsteht ein bunter Klangkosmos von fünf eingespielten Könnern, denen man den Spaß an ihrer Ensemblearbeit ansieht. Am Ende gab es viel Beifall. Zu Recht.“
Hamburger Abendblatt | September 2008
„Eine Band, aus Schweden wieder einmal. Eine Band! Ein gemeinsamer Sound, eine gemeinsame Haltung. (...) So fließen Eingebungen aus den diversen Sonnensystemen des Popkosmos zusammen, verstehen sich wie von selbst oder raufen einander die Haare und entwickeln eine Ladung, die sie immer wieder Funken schlagen lässt. Das Publikum ist hingerissen, man lauscht mucksmäuschenstill wenn es leiser wird, man wippt schnell mit, wenn sich der Zug wieder in Bewegung setzt, man folgt den Solisten auf ihren Pfaden und der Band auf ihrem Weg. Beim nächsten Oddjob-Konzert werden viele wieder da sein. “
Welt | September 2008
„(...) Oddjob erschaffen aus den Klassikern der Filmmusik eine einzigartige Klangwelt.“
Eclipsed | Februar 2010
„Ein schönes Album, nicht nur für Cineasten, sondern für alle, die progressive Traditionen gern in die Zukunft weiter gereicht sehen wollen.“
Eclipsed | Februar 2010
„ie Welt der Spaghetti-Western könnte musikalisch nicht besser präsentiert und umgesetzt werden. “
Jazzpodium | Februar 2010
„Ein mit sicherer Hand und knappen Strichen gezeichnetes Portrait einer Ikone.“
Jazzthetik | Februar 2010
„Wie Goran Kajfes und seine Kompagnons allseits bekannte Evergreens wie ?The Good The Bad And The Ugly? oder ?Hang Em High? mit diebischer Freude verhackstückeln, dürfte nicht zuletzt Clint Eastwood ein breites Lächeln ins zerfurchte Gesicht zaubern.“
Nordis | Februar 2010
„Wer im Kino keine Bilder braucht, kommt mit Clint von Oddjob absolut auf seine Kosten!“
rbb | Februar 2010
„Vielseitige Hommage an den Mann weniger Worte.“
Sonic (SE) | September 2008
„Das Label ACT wartet immer wieder mit Überraschungen auf (...) In ihrer Musik greifen sie auf den Jazzrock der 70er Jahre zurück, bleiben aber nicht darin gefangen, sondern bereichern ihn durch Stile der folgenden Jahrzehnte. (...) Und was besonders auffällt: jedes dieser 12 Stücke ist für sich etwas Besonderes, ein kennzeichnendes Single. (...) “
Jazzpodium | September 2008
„The world awaits the quintet Oddjob who on their fourth album continue to work with their winning mix of juicy groove, genuine melody material and production of fine play with some retro tricks in the bag. (...) On the whole very bracing. “
Göteborgs-Posten (SE) | September 2008
„Hinter Oddjob stehen fünf erfahrene Schweden. Man spielt sehr eleganten und unverkrampften Jazzrock inklusive Verbeugung vor Übervater Joe Zawinul in 'Like Josef'. Launige Band, gut zu verkaufen: Der Norden ist mal wieder ganz vorn.“
Hamburger Morgenpost | August 2008
„With force Oddjob documents their strength as one of the country's most interesting and independent groups.' (...)'I have never before heard them this convincing. “
Dig (SE) | September 2008
„Und was sich bis ins Letzte ausgetüftelt ausnimmt, ist das Ergebnis spontaner Interaktion. (...) eine Formation, die gedankenschwere Schönheit produziert, um sich im nächsten Augenblick selbst zu konterkarieren. “
Stereo, CD des Monats | Oktober 2008
„(...) Oddjob, a tight-knit quintet and yet another offshoot of the Nils Landgren Funk Unit. (...) A loping modal blues opened a balanced modernist set that ran from rocking soul to an atmospheric balladry that had just the right amount of keyboard effects.“
Financial Times | September 2008
„Hipper Bar-Jazz mit experimenteller Note, bei dem es sich lohnt, den Small Talk einzustellen und hinzuhören. Viele feine Details und stilistische Brechungen verleihen dem modischen Sound des schwedischen Multiinstrumental-Quintetts Tiefe und Substanz.“
Steroplay | Februar 2010
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ODDJOB „Clint“
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